Geschichte und Kultur

Waagemuseum von Heino Lubi

An der Hauptstraße von Mustvee befindet sich das einzigartigste Museum Estlands, gegründet von Heino Lubi, der über 30 Jahre als Waagemeister tätig war. Zur Sammlung gehören über 120 verschiedene Waagen, etwa 50 Laufgewichtswaagen sowie eine große Anzahl metallischer und keramischer Gewichte und andere Gegenstände, die mal beim Wiegen gebraucht wurden.  Neben den in Estland hergestellten Waagen sind in der Sammlung von Heino Lubi auch Exemplare, die im sowjetischen Lettland und Polen hergestellt sind. Im Museum werden auch einige moderne Waagen präsentiert, was dazu beiträgt, die Entwicklungsgeschichte der Waagen besser zu verstehen.  Führungen auf Vorbestellung!

By |08 Jun 2020|Kommentare deaktiviert für Waagemuseum von Heino Lubi

Estnische Ev.-Luth. Nikolaikirche in Põltsamaa

Die auf den Burgmauern erbaute Kirche mit dem Bastionsturm wurde vor 50 Jahren aus den Kriegsruinen wieder aufgebaut. Altar, Kanzel, Leuchter und Glocken (19. Jh.) stammen aus der Kirche der Universität Tartu, die geschlossen wurde.

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Avinurme Puiduait (Holzspeicher)

Avinurme Puiduait (der Holzspeicher) ist ein Tourismuszentrum und ein Heim für das Holzhandwerk von Avinurme. Im Holzspeicher gibt es die reichlichste Auswahl an Holzspanprodukten und viele Saunaprodukte sowie hölzernes Haushaltsgeschirr. Der Holzspeicher bietet allen Interessenten die Möglichkeit an, ihre handwerkliche Geschicklichkeit zu erproben und organisiert verschiedene Workshops: Korbflechten, Filzen, Backen von Hausbrot, Basteln von Kerzen, Bemalen von Galoschen. In der gemütlichen Café-Ecke des Holzspeichers kann man heimische Kuchen und Pasteten, selbstgebackenes Brot und sonstige Leckereien probieren. Nach vorheriger Vereinbarung bieten wir Verpflegung für bis zu 80-köpfige Gruppen an.

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Dauerausstellung „Zimmer des Lebens des Peipussees“

 "Zimmer des Lebens des Peipussees" ist eine Dauerausstellung, die Informationen über die Naturbedingungen vom Peipussee vermittelt und einen Überblick über das Leben am Peipussee gibt. Sie können die im Peipussee lebenden 34 Fischarten sehen, von denen auch Moulagen angefertigt worden sind. Der See wird durch ein fast 4 m langes und 1,4 m breites dreidimensionales Modell dargestellt und veranschaulicht, wo die größeren Ortschaften, Unterkünfte, Museen, Beobachtungstürme am Peipussee und viel anderes Spannendes zu finden sind. Der Strand von Peipussee ist mit dem gelben Fenster der Zeitschrift "National Geographic" gekennzeichnet (in Mustvee) und gehört damit zu den 21 sehenswerten Orten in Süd-Estland, [...]

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Gutshof Võisiku

Der Gutshof Võisiku wurde 1558 zum ersten Mal erwähnt. Dies war im 18. und 19. Jahrhundert eine der größten Gutsanlagen in Livland und reichte fast von Põltsamaa bis zum See Võrtsjärv. Das Gutszentrum verfügte über 52 Gebäude, von denen einige noch heute zu sehen sind; in Beigütern und in der Spiegelfabrik gab es weitere 67 Gebäude. Über den Gutsherrn von Võisiku, Timotheus Eberhard von Bock, der für den Zaren Alexander I. das erste Verfassungsprojekt Russlands erstellte und dafür für 9 Jahre in Festungshaft in die Schlüsselburg geschickt wurde, erzählt der Roman “Der Verrückte des Zaren” von Jaan Kross. Interessant zu [...]

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Die Töpferei in Siimusti

Das Unternehmen "Siimusti Keraamika" ist in einer 1886 errichteten Tonfabrik tätig, die von dem in einer Bauernfamilie aufgewachsenen Joosep Tiimann geschaffen wurde. Ausgewählt wurde der Ort aufgrund der lokal vorhandenen Tonvorkommen. Anfangs wurde eine Ziegelproduktionsstätte errichtet, später nahm das Unternehmen die Herstellung von Kacheln und Haushaltsgeschirr auf. Heute kann man sich in der Töpferei mit dem Herstellungsprozess von Keramikprodukten vertraut machen: Ton in Form gießen, brennen und glasieren.Die Produktion der Tonfabrik kann vor Ort erworben werden.

By |09 Okt 2020|Kommentare deaktiviert für Die Töpferei in Siimusti

Ausstellung „Samoware und Altgläubige“

Die Kollektion der Ausstellung zählt mehr als 50 diverse Samoware, die aus unterschiedlichen Zeitaltern und Ländern stammen sowie verschiedene Formen und Heizungsarten haben. Der älteste Samowar stammt von 1810. Die Samoware werden durch verschiedenartige Teeglashalter ergänzt (mehr als 100 Exemplare). An den Wänden hängt eine Exposition mit Fotos der Altgläubigen. Darüber hinaus gibt es eine Ausstellung über die traditionellen Gegenständen der Altgläubigen beim Teetrinken: Kleidung, Möbel, Kirchenzubehör, Ikonen, Ikonostase, Lampada, Lestovka (Rosenkränze der Altgläubigen), Podrutschnik (Handkissen) usw. Ebenso werden Souvenirs und Handarbeiten zu diesem Thema verkauft. Die Marke „Varvara Gourmet“ hat viele neue Erzeugnisse im Verkauf.

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Gutshof Pajusi

Der Gutshof Pajusi wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Das lange klassizistische steinerne Hauptgebäude wurde vermutlich zu Beginn des 19. Jh. auf dem Hof erbaut. Das Gebäude hatte ein Geschoss und lediglich der drei Fenster breite Aufbau verlieh dem Mittelteil Ausdruck. Der zweistöckige Teil wurde durch ein Dreieckfronton mit einem Segmentbogenfenster geschmückt. Außer dem Hauptgebäude gab es viele Nebengebäude und einen großen Park. Interessant zu wissen: Vom Hauptgebäude des Gutshofes sind heute der Mittelteil und der rechte Flügel erhalten geblieben, wo sich das Volkshaus von Pajusi befindet.

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Das Gebetshaus der Altgläubigen des Estnischen Vereins der Altgläubigengemeinden in Kükita

Das erste von den Altgläubigen gegründete Gebetshaus befindet sich in Kükita – am 14. September 1740 wurde das Gebetshaus in Kükita eingeweiht. Während des Krieges 1812 spendeten die altgläubigen Kosaken dem Gebetshaus einen Leuchter. Zum Jahr 1833 gab es im Seelenverzeichnis der Gemeinde Kükita insgesamt 397 Altgläubige. Das heutige Gebetshaus wurde 1948 an Stelle des im Zweiten Weltkrieg verfallenen Gebetshauses erbaut. Die Altgläubigen führen jeden Sonntag und an allen Feiertagen, d.h. zu Weihnachten, an Ostern und am Dreikönigstag Gottesdienste durch.

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Das Oskar Luts-Museum der Kirchspielschule in Palamuse (dt. St. Bartholomäi)

Das Gebäude der historischen Kirchspielschule in Palamuse ist jetzt für Besucher im vollen Umfang geöffnet, wie es im Jahr 1895 ausgesehen haben könnte. Dort befinden sich der aus dem estnischen Filmklassiker „Frühling (Kevad)“ bekannte Klassenraum und auch die Wohnräume des Küsters. Das Herz des Museums befindet sich im frisch fertiggestellten Hauptgebäude, in dem auch eine Lehrklasse und ein Bastelraum liegen. Die ständige Ausstellung des Hauptgebäudes ist für die ganze Familie gedacht und spiegelt durch den Film „Frühling“ hindurch die Geschichte der estnischen Kirchspielschulen. Der Text, der mit dem Haus bekannt, tut dies im Stil von Toots aus Oskar Luts’ Roman [...]

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