Geschichte und Kultur

Denkmal und Park von Betti Alver

Der Park und das Monument, die der Dichterin Betti Alver gewidmet sind, wurden zum 90. Geburtsjahrestag der Schriftstellerin feierlich eröffnet. Es handelt sich nicht um eine traditionelle Büste, sondern eine Gestalt, die sich auf die Schöpfung konzentriert. Am Fuße der Säule steht ein Autograph der Dichterin, die Unterschrift in Stein. Das Monument als Ganzes widerspiegelt die Leichtigkeit der Schöpfung der Dichterin, die klassische Strenge und den in die Höhe strebenden Schwung, zugleich aber Kontraste, unterdrückende und destruktive Kräfte. Das Gesamtbild des Monuments stellt das Schicksal und das Leben von Betti Alver dar.

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Estnische Ev.-Luth. Nikolaikirche in Põltsamaa

Die auf den Burgmauern erbaute Kirche mit dem Bastionsturm wurde vor 50 Jahren aus den Kriegsruinen wieder aufgebaut. Altar, Kanzel, Leuchter und Glocken (19. Jh.) stammen aus der Kirche der Universität Tartu, die geschlossen wurde.

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Der Gutshof von Lustivere

Die ersten Angaben über den Gutshof stammen aus dem Jahr 1552. Das vom neogotischen Stil inspirierte Herrenhaus wurde nach den Entwürfen des Tartuer Architekten R. von Guleke gebaut und ist eines der auffälligsten Gutshofsgebäude in Zentralestland. Heute befinden sich die Räumlichkeiten eines Seniorenheims im Gutshof. *Den Gutshof kann man von außen besichtigen.

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Kältesäule der Stadt Jõgeva

An der Grenze zur Stadt Jõgeva an der Landstraße Piibe ist eine Kältesäule angebracht worden. Der estnische Kälterekord wurde im Jahr 1940 mit -43,5°C eben in Jõgeva gemessen. Die Säule zeigt noch einen weiteren Temperaturwert. Der Kälterekord aus dem Jahr 2003 (-37,6°C) wurde ebenso in Jõgeva gemessen.

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Gutshof Võisiku

Der Gutshof Võisiku wurde 1558 zum ersten Mal erwähnt. Dies war im 18. und 19. Jahrhundert eine der größten Gutsanlagen in Livland und reichte fast von Põltsamaa bis zum See Võrtsjärv. Das Gutszentrum verfügte über 52 Gebäude, von denen einige noch heute zu sehen sind; in Beigütern und in der Spiegelfabrik gab es weitere 67 Gebäude. Über den Gutsherrn von Võisiku, Timotheus Eberhard von Bock, der für den Zaren Alexander I. das erste Verfassungsprojekt Russlands erstellte und dafür für 9 Jahre in Festungshaft in die Schlüsselburg geschickt wurde, erzählt der Roman “Der Verrückte des Zaren” von Jaan Kross. Interessant zu [...]

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Das Museum von Põltsamaa

Das Museum von Põltsamaa befindet sich zwischen den Mauern der alten Ordensburg Põltsamaa. Im Museum von Põltsamaa wird die ruhmreiche Vergangenheit der Burg, der Stadt und des Kirchspiels vorgestellt: Interessant zu wissen: Im Schloss von Põltsamaa befand sich während des Livländischen Kriegs die Residenz des Livländischen Königs. Im 18. Jahrhundert war das Schloss von Põltsamaa ein Schloss im Rokoko-Stil, ein blühendes Kultur- und Industriezentrum.

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Estnische Ev.-Luth. Marien-Elisabeth-Kirche in Kursi

Barocke Architektur im Einklang mit der Pseudogotik (Umbau: Johann Gottfried Mühlhausen). Die 12 kleinen pfeilförmigen Ziertürme bezeichnen symbolisch die 12 Apostel Christi. Das Kirchengut als historisches Kirchspielzentrum; im Pastorat (erbaut 1817) befindet sich ein Museum.

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Gutshof Pajusi

Der Gutshof Pajusi wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Das lange klassizistische steinerne Hauptgebäude wurde vermutlich zu Beginn des 19. Jh. auf dem Hof erbaut. Das Gebäude hatte ein Geschoss und lediglich der drei Fenster breite Aufbau verlieh dem Mittelteil Ausdruck. Der zweistöckige Teil wurde durch ein Dreieckfronton mit einem Segmentbogenfenster geschmückt. Außer dem Hauptgebäude gab es viele Nebengebäude und einen großen Park. Interessant zu wissen: Vom Hauptgebäude des Gutshofes sind heute der Mittelteil und der rechte Flügel erhalten geblieben, wo sich das Volkshaus von Pajusi befindet.

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Mühle zu Kuremaa

Die renovierte Mühle zu Kuremaa wurde 2009 eröffnet. Im Erdgeschoß gibt es einen Festsaal mit Kamin und einen Verkaufsstand, im ersten Stockwerk können Ausstellungen und Schulungen organisiert werden. Im zweiten Stock befindet sich eine Ausstellung von in Estland befindlichen holländischen Mühlen – dieses Geschoss schmückt das Modell der Windmühle zu Kuremaa. Vom höchsten, dem dritten Stock, eröffnet sich durch die schmalen Fenster eine großartige Aussicht auf Vooremaa. Die Mühle zu Kuremaa ist mit dem gelben Fenster des National Geographic gekennzeichnet, und zäht damit zu den 21 entdeckenswerten Orten Südestlands,   deren Besuch den Naturfreunden empfohlen wird.

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Jerjomin Glass Studio

Die Jerjomin Glass Studio OÜ fertigt Souvenirs aus Glas und Kunstwerke in der Glasschmelztechnik an. Vor Ort werden Handwerkserzeugnisse verkauft und zugleich wird Ihnen die Möglichkeit angeboten, selbst an der Anfertigung von Gegenständen teilzunehmen. Das Ziel ist es, den Kunden schöne, echte und hochwertige Waren und Dienstleistungen anzubieten. Die Workshop-Teilnehmer können nach den gegebenen Tipps nach eigenem Geschmack und Willen ein Souvenir oder eine sonstige Sache herstellen.  Ein paar Tage nach dem Schmelzprozess erhalten die Kunden die selbstgemachten Glasgegenstände per Post zugeschickt.

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